Aufruf: Historischer Verein sucht Ansichten der Klostertürme für Ausstellung
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Seit einem Jahrhundert bildet das massive, neu aufgesetzte Turmpaar der Klosterkirche ein von allen Seiten sichtbares Wahrzeichen von Neuruppin. Am 9. Juni des Jahres 1908 traf auf Einladung der Kirchgemeinde und der Stadt Seine Kaiserliche Hoheit, der Kronprinz, zur Einweihung der Klostertürme in Neuruppin ein. Anlässlich des anstehenden 100. Jubiläums initiiert der Historische Verein eine Ausstellung in der Winterkirche des ehemaligen Dominikanerklosters. Aussteller sollen Neuruppiner, aber auch ehemalige Bürger der Fontanestadt, sein.

Die beiden Türme sind beliebte Motive für Zeichnungen, Bilder und Fotos. "Wir suchen die schönsten Ansichten des Bauwerks", betont Uta Land, Vorsitzende des Historischen Vereins der Grafschaft Ruppin. Die Mitglieder des Vereins freuen sich über Fotos, Grafiken, Aquarelle oder Zeichnungen, die für die Ausstellung im Juni zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus sollten die Aussteller angeben, warum das Bild für sie die schönste Turmansicht darstellt. Der Historische Verein hat sich intensiv mit der Geschichte der Türme beschäftigt und das Wissen in einer Festschrift verewigt, die im Juni für einen Preis von circa 5 Euro erhältlich sein wird.Möchten Sie Ihre Ansicht der Klostertürme ausstellen? Dann wenden Sie sich bitte an den Historischen Verein der Grafschaft Ruppin, siehe Kontakt.
Türme werden gefeiert
Ausstellungen und mehr zum Jubiläum

NEURUPPIN - Das gibt's nur einmal. Die Türme der Klosterkirche St. Trinitatis werden dieses Jahr 100 Jahre alt. Die evangelische Kirchengemeinde feiert das mit einer Festwoche Anfang Juni, unterstützt vom Historischen Verein der Grafschaft Ruppin und dem St.-Trinitatis-Förderverein.

Die backsteinernen Jubilare sind längst das Wahrzeichen der Fontanestadt. Nicht nur Vereine und Firmen werben mit den gut 70 Meter hohen Türmen für sich. Oft wurden sie gemalt und fotografiert, zum Stadtjubiläum sogar aus Sand nachgebaut.

Was liegt da näher, als zum 100. Geburtstag einen Wettbewerb auszurufen, bei dem die schönsten Motive der Klosterkirche gesucht werden? Einheimische und Auswärtige dürfen sich aufgerufen fühlen, ihr liebstes Gemälde - ob Aquarell, als Stich oder in Öl -, ihre schönste Fotografie oder die gelungenste Grafik von der Klosterkirche mit ihren Türmen für eine Ausstellung zur Verfügung zu stellen. "Wieso nicht auch ein Modell?", meint Uta Land, die Vorsitzende des Historischen Vereins. Eine Zusammenstellung der schönsten Ansichten soll
etwa drei Wochen lang in der Winterkirche gezeigt werden.

Wer die Schau bereichern möchte, kann sich ab sofort per Post oder Anruf an den Historischen Verein der Grafschaft Ruppin wenden, Steinstraße 18, Neuruppin, Telefon (0 33 91) 35 75 71. Die Mitglieder werden die Vorschläge vor Ort unter die Lupe nehmen und alles Weitere in die Wege leiten.

Im Zusammenhang mit dem Jubiläum haben sich die organisierten Historiker noch mehr vorgenommen. So entsteht zurzeit eine Festschrift über die Türme, an der neben anderen der Neuruppiner Ehrenbürger Heinz Karau und der Generalsuperintendent a.D. Leopold Esselbach mitwirken. Darüber hinaus wird es zum Hundertjährigen eine weitere Ausstellung im Kirchenschiff von St. Trinitatis geben. Auch hier bringen sich Mitglieder des Historischen Vereins ein.  Dr. Peter Birke und Dr. Helmut Behrendt werden darin dokumentieren, wovon die wenigsten Neuruppiner wissen: sämtliche Türme, die jemals die Klosterkirche zierten.

Bildunterschriften (nicht im Internet): Ob aus Sand oder aufs Bild gebannt: Die Klosterkirche St. Trinitatis ist zu jeder Jahreszeit ein Blickfang.
Zur Inspiration hier eine Auswahl von Motiven aus der jüngeren Vergangenheit.

01.03.2008, Ruppiner Anzeiger, Dietmar Stehr
Turmansichten gesucht
Historischer Verein trägt zum 100. Geburtstag der Einweihung der Klostertürme Bilder des Wahrzeichens zusammen

NEURUPPIN  Die Türme der Klosterkirche St. Trinitatis sind seit 100 Jahren das Wahrzeichen der Fontanestadt. Von 1906 bis 1908 wurden sie erbaut und im Juni eingeweiht.

"Wir werben mit den Kirchtürmen, und wir zeigen sie den Besuchern der Stadt", sagt Uta Land, Vorsitzende des Historischen Vereins der Grafschaft Ruppin. "Wie oft sind die Türme gemalt, gezeichnet und fotografiert worden." Jetzt sei es an der Zeit, die Bilder zu zeigen.

Der Historische Verein, unterstützt vom Förderverein Klosterkirche und der Kirchengemeinde, initiiert anlässlich des Jubiläums eine Ausstellung in der Winterkirche des ehemaligen Dominikanerklosters. Aussteller sollen die Neuruppiner und die ihrer Heimat treu gebliebenen Auswärtigen selbst sein. "Wir suchen die schönsten Ansichten des Bauwerks", sagt Uta Land. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Foto, eine Grafik, ein Aquarell oder eine Zeichnung handelt. "Es wäre nett, wenn die Besitzer uns die Bilder für die Ausstellung zur Verfügung stellen würden und dazu schreiben, warum es ihre liebste Turmansicht ist", sagt Uta Land.

Die Mitglieder des Historischen Vereins haben sich intensiv mit der Geschichte der Türme beschäftigt und ihr Wissen für eine kleine Festschrift nieder geschrieben. In der 48-seitigen Broschüre schreiben unter anderem Helmut Behrendt, Peter Birke und Ulrich Wollenberg, Horst Erdmann und Uta Land über die Schinkelschen Entwürfe, über Pater Wichmann und Zeitungsartikel, die sich in den MAZ-Archiven auftreiben ließen.

Auf der Jahreshauptversammlung konnte der Vereinsvorstand seinen Mitgliedern den Entwurf bereits vorstellen. Mehrere Tausend Exemplare sollen gedruckt werden, kosten soll die Schrift etwa fünf Euro.

"Sponsoren, die den Druck der Broschüre und die Ausstellung unterstützen möchten, sind herzlich willkommen", so Uta Land.

Info: Wer seine Ansicht der Klosterkirchtürme ausstellen möchte, wende sich bitte an den Historischen Verein der Grafschaft Ruppin, Steinstraße 18 in Neuruppin, Telefon (03391) 357571.

Fotos (nicht im Internet): Parzival zwischen den Kirchtürmen - vom Steg am Seeufer aus ist diese Ansicht möglich.
Ein seltenes Bild in diesem Winter: die Klosterkirche von Reif bedeckt.

04.03.2008, Märkische Allgemeine
Das schönste Bild der Türme gesucht
Historischer Verein plant Ausstellung über Neuruppiner Klosterkirchtürme

Neuruppin (WS). Die Türme der Klosterkirche sind seit nahezu 100 Jahren das Wahrzeichen Neuruppins. Sie prägen die Silhouette der Stadt und schmecken zahlreiche Bücher, Broschüren, Flyer und Plakate.

Ob die sich wiederholenden Stadtjubiläen, Vereine, Firmen oder andere Institutionen - alle zeigen sie. Die Neuruppiner werben mit ihnen, sich die Schönheiten der Stadt zu erschließen.

Wie oft sind sie gemalt, gezeichnet oder fotografiert, worden! Wer hat zu Hause die schönsten Bilder? Der Historische Verein der Grafschaft Ruppin, unterstützt vom Förderverein Klosterkirche und der Kirchengemeinde, ruft alle Bürger der Stadt Neuruppin und die ihrer Heimat treu gebliebenen auswärtigen Neuruppiner auf, ihr liebstes Gemälde, die schönste Fotografie, die gelungenste Grafik oder das zarteste Aquarell, das sie besitzen oder gar selbst geschaffen haben, für eine Ausstellung in den Räumen der Klosterkirche St. Trinitatis zur Verfügung zu stellen. Die Ausstellung soll im Juni stattfinden, wenn sich die Einweihung der Türme zum 100. Male jährt.

Etwa drei Wochen lang wird die Ausstellung "100 Jahre Doppeltürme der Klosterkirche" in der Winterkirche zu sehen sein. Uta Land, Vorsitzende des Historischen Vereins und Initiatorin der Ausstellung, möchte außerdem in kleinen Geschichten die Bilder und deren Besitzer vorstellen. "Sicher rankt sich um so manches Bild eine interessante Geschichte, die einmal erzählt werden sollte", ist Uta Land überzeugt.

Wer ein Bild, eine Zeichnung oder eine Fotografie für die Ausstellung zur Verfügung stellen möchte, kann sich schriftlich oder telefonisch an Uta Land wenden. Der Verein nimmt dann Verbindung mit den Besitzern auf.

Ansprechpartner:
Historischer Verein der Grafschaft Ruppin, Steinstraße 18, 16816 Neuruppin, Tel. (03391) 357571

Bildunterschriften (nicht im Internet): Diese kleine Kreidezeichnung mit Blick auf die Klosterkirche fertigte der Neuruppiner Axel Hartung vor ein paar Jahren nach einer alten Postkarte aus dem Jahr 1915 an. Auch dieses Bild wird in der Ausstellung zu den Klosterkirchtürmen zu sehen sein.
Im Vergleich zum Rest der Klosterkirche sind die beiden Türme noch sehr jung.  Sie feiern im Juni ihren 100. Geburtstag.  Anlässlich ihrer feierlichen Einweihung wird es am 8. Juni einen Festgottesdienst geben.

05.03.2008, Wochenspiegel
Turmbilder gesucht
Ausstellungsvorbereitung läuft

Neuruppin (ge).  Die Werbetrommel für die geplante Ausstellung "100 Jahre Doppeltürme der Neuruppiner Klosterkirche" zu rühren, hat sich gelohnt. Zahlreiche Fotos sind inzwischen beim Historischen Verein der Grafschaft Ruppin eingegangen. Viele Neuruppiner haben in alten Alben nach Fotos mit den Doppeltürmen der Neuruppiner Klosterkirche gesucht. Inzwischen kann Ausstellungs-Initiatorin Uta Land aus einer Vielzahl unterschiedlicher Motive auswählen - Türme in der Sonne glänzend oder mit Schnee bedeckten Spitzen, bei Sturm oder mit einem Regenbogen am Himmel.

Die ab dem 7. Juni in der Klosterkirche geplante Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages der Doppeltürme wird mit Sicherheit eine noch nie da gewesene Anzahl Turm-Ansichten vereinen.

Während die Zahl der Fotos eigentlich schon eine eigene Ausstellung füllen könnte, ist die Anzahl der Aquarelle, Ölgemälde und Zeichnungen noch ein wenig gering. 27 Bilder haben Neuruppiner, Ruppiner und inzwischen anderswo Lebende inzwischen dem Verein für die 'Ausstellung zur Verfügung gestellt. Hier würde sich Uta Land über weitere Exponate freuen.

So meldete sich z. B. der frühere Neuruppiner Eberhard Schoster, dem ein Bild gehört, das seine Eltern vom Maler Ulrich Kriele ersteigerten. Das Bild zeigt den Blick von Wuthenow aus über den See auf die Kirche. Für Eberhard Schoster verbinden sich mit diesem Bild besondere Kindheitserinnerungen, weil es genau von dem Standpunkt aus gemalt wurde, an dem in Wuthenow das Haus seiner Großeltern stand.

Auch Heiko Wolf und Manfred Dammerow stellen Bilder zur Verfügung. Von Torsten Bach kommt eine eigene Federzeichnung und Fanja Bachmann hat extra für diese Ausstellung zu Pinsel und Farben gegriffen.

Auch Frau Gabel hat für die Ausstellung in alten Unterlagen gesucht und ist fündig geworden. Eine kleine Festschrift aus dem Jahr 1954 und ein kleines Heft über "Neuruppin - die Perle der Mark" schenkte sie dem Historischen Verein für seine Ausstellung. Leider findet sich in der etwa Postkarten großen Broschüre über "Neuruppin - die Perle der Mark" weder ein Hinweis auf das Erscheinungsjahr, noch auf den Künstler, der die Klosterkirchen-Ansicht für das Deckblatt schuf. Vielleicht kann hier ein Wochenspiegel-Leser helfen. Die Broschüre muss mindestens 70 Jahre alt sein und wurde von der Neuruppiner Buchdruckerei Karl Streul verlegt.

Ansprechpartner:
Historischer Verein der Grafschaft Ruppin, Steinstraße 18, 16816 Neuruppin, Telefon (03391)35 75 71

Bildunterschriften (nicht im Internet): Heiko Wolf stellt diese eigene Arbeit für die Ausstellung im Juni 2008 zur Verfügung.
Dieses Motiv ziert die Festschrift von 1954.
Diese Ansicht befindet sich auf der kleinen Broschüre. Der Künstler ist leider unbekannt.

23.04.2008, Wochenspiegel
Türme werden 100
Malwettbewerb & Klosterstraßenfest

Neuruppin (WS).  Die Türme der Neuruppiner Klosterkirche werden im Juni 100 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum wird sich auch der ASB Neuruppin engagieren und veranstaltet am Donnerstag, dem 29. Mai, einen großen Malwettbewerb für alle Kita-Kinder aus Neuruppin und Umgebung auf dem Niemöllerplatz. Von 15.30 bis 17 Uhr können die Jüngsten ihr ganz persönliches Bild von den Klostertürmen malen, während Mama und Papa bei Kaffee, Kuchen und Gegrilltem gemütlich plaudern können. Farbe und Papier stellt der ASB. Die zwölf schönsten Bilder werden von einer Jury beim 1. Klosterstraßenfest am Sonnabend, 7. Juni, prämiert und außerdem im ASB-Jahreskalender 2009 abgedruckt!

Beim 1. Klosterstraßenfest, das der ASB in enger Kooperation mit dem Historischen Verein und der Klosterkirche veranstaltet, werden alle Bilder in einer großen Galerie zu bestaunen sein. Das bunte Straßen- und Hoffest für die ganze Familie wird am 7. Juni von 11 bis 17 Uhr das Jubiläum der Klostertürme mit einem Mix aus Historie und Moderne feiern. Ein historischer Handwerkermarkt mit Goldschmied, Wollwerkstatt, Messerschmied, Imkerei und Ledermacher lädt zum Staunen und Mitmachen ein. Gleichzeitig präsentieren sich viele Vereine der Stadt in der Klosterstraße.

Der ASB hofft, dieses Fest inmitten der Altstadt auch in den kommenden Jahren etablieren zu können. Einige Anwohner werden an diesem Samstag vielleicht sogar ihre Höfe öffnen und den Gästen einen Blick in ihren Garten ermöglichen. Zudem gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit Gundi als Helga-Hahnemann-Double und Sport-Animation für Kinder und Senioren. Auch für die Kinder verwandelt sich die Klosterstraße in eine richtige Festmeile mit Taststrecke, Sandbildern, Kunstmobil, Kinderschminken u.v.m.

Bildunterschrift (nicht im Internet): Ein Blick auf die Klosterkirchtürme zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. In diesem Jahr feiert Neuruppins markantestes Zwillingspaar seinen 100. Geburtstag.

21.05.2008, Wochenspiegel
Chronik2Festwoche