2000 | 20. Januar: Jahreshauptversammlung im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek im Alten Gymnasium 17. Februar: Vortrag von Prof. Dr. Gerd Heinrich, Berlin: "Ungunst und Wechsel der Zeiten - Schule und Leben in Neuruppin im 20. Jahrhundert" 25. März: Im Handwerksmuseum in der Fischbänkenstraße 3: nach Vortrag von Manfred Neumann, Betreiber des privaten Museums, über Anliegen und Entstehung seines Hauses, Besichtigung des Museums und des Museumshofs mit anschließendem gemeinsamen Kaffeetrinken 15. April: Nachmittags- und Abendfahrt nach Rheinsberg - Führung durch das wieder hergestellte Schlosstheater; Spaziergang durch den Schlosspark; Chor-Konzert der "Primaner", d. h. von Chor und Orchester des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums Berlin 25. Mai: Gemeinsame Veranstaltung mit der Sektion Ruppin der Theodor-Fontane-Gesellschaft: Studr. Horst Erdmann rezitierte und kommentierte Lyrik und Balladen von Theodor Fontane 18. Juni: Stiftungsfest zum und am 10. Jahrestag des Wiederbestehens unseres Vereins auf dem Salonschiff "Kronprinz Friedrich" mit einer 4stündigen Rundfahrt auf dem Ruppiner See, zahlreichen Gästen und Ansprachen und der Ernennung der Initiatorin der Wiederbegründung des Vereins Monika Adomeit zum Ehrenmitglied 6. bis 10. September: 4. Mehrtagesfahrt nach Schleswig: "Auf den Spuren Theodor Fontanes in Süd- und Nordschleswig" (Genaueres im Artikel unseres Reiseleiters und Mitglieds Dr. Dietrich Hill) 21. Oktober: Nachmittagsfahrt nach Wustrau: Zuerst in zwei Gruppen (61 Teilnehmer) Besuch der Kirche mit Vortrag, dann Führung durch das neue Brandenburg-Preußen Museum des Berliner Ex-Bankiers Ehrhardt Bödecker, anschließend Spaziergang durch das Dorf und individuelles Kaffeetrinken im "Haus Constance" 2. Dezember: Exkursion nach Berlin: 50 Mitglieder und Gäste fuhren vom Rheinsberger Tor mit dem "Prignitz-Express" nach Spandau, liefen zur Festung, wurden in zwei Gruppen durch die Zitadelle geführt, besuchten anschließend individuell den berühmten Spandauer Weihnachtsmarkt und fuhren dann wieder mit der Bahn zurück nach Neuruppin 27. Dezember: Jahresabschlussveranstaltung: Vortrag von Studr. Uta Land in der Siechenhauskapelle über die Geschichte dieses Kirchleins und des Hospitals, anschließend Kaffeetafel im "Uphus" | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2001 | 25. Januar: Jahreshauptversammlung mit einleitendem Vortrag von Frau Dr. Iselin Gundermann zur "Thronbesteigung Friedrichs I., des ersten Königs in Preußen, im Jahre 1701" (zum "Preußenjahr 2001" - 300 Jahre Königreich Preußen) 15. Februar: Vortrag von Prof. Dr. Gerd Heinrich im Veranstaltungsraum im Alten Gymnasium zur Geschichte der preußischen Tugend: "Üb immer Treu und Redlichkeit" | ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
22. März: In der Siechenhauskapelle Vortrag von Dr. Peter Moebius, Berlin, Vorstandsmitglied der Schinkel-Gesellschaft, zum Thema "Schinkel als preußischer Beamter" 19. April: In der Bilderbogengalerie Vorstellung ihres Buches über die Prignitz durch Frau Dr Lieselott Enders, Potsdam, unter dem Aspekt "Prignitz und Ruppin - Nachbarschaftsbeziehungen zweier brandenburgischer Landschaften im Mittelalter und in früher Neuzeit" 19. Mai: Tagesexkursion nach Königs Wusterhausen (Besichtigung des Schlosses) und nach Mittenwalde (Besuch und Führung durch die Kirche Paul Gerhardts) 27. Juni: Außerplanmäßig - gemeinsam mit der Fontane-Buchhandlung und in deren Räumen - Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Reinisch über sein Buch zum Wiederaufbau Neuruppins nach dem Brand des Jahres 1787 29. Juni: 10. Stiftungsfest des Vereins im "Café und Restaurant Tempelgarten" nach einem Spaziergang durch den Garten unter der sachkundigen Führung unseres Schatzmeisters Ulrich Nickel und unseres Schriftführers Klaus-Jürgen Kühn 20. September: Nach der Sommerpause in den Monaten Juli und August Vortrag von Frau Studr. Uta Land über die "Neuruppiner Aktivitäten der Reformpädagogen Stuve und Lieberkühn im 18. Jahrhundert" 18. Oktober: Vortrag von Generalsuperintendent i. R. Leopold Esselbach über "Toleranz in Brandenburg" 15. November: Vortrag von Herrn Frank Riedel, Brandenburg-Preußen Museum Wustrau, zum Thema "Die Anfänge der Hohenzollernherrschaft in Brandenburg" 20. Dezember: Jahresabschlussveranstaltung (wie auch die drei Vorträge im dritten Tertial) im "Café und Restaurant Tempelgarten" mit einleitenden "Historischen Tänzen" der Tänzerinnen von der Jugendkunstschule der Stadt Neuruppin | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2002 | 31. Januar: Jahreshauptversammlung im "Café und Restaurant Tempelgarten" mit einleitendem Vortrag des Vereinsvorsitzenden Studienrat Horst Erdmann zum Thema "Der Ruppiner Klappgraben" 14. Februar: Vortrag von Prof. Dr. Gerd Heinrich: "Roter Adler, schwarzer Adler - Brandenburg und Preußen im 19. und 20.Jahrhundert" im "Café und Restaurant Tempelgarten" 14. März: "Georg Freiherr von Derfflinger - der Feldmarschall des Großen Kurfürsten" - Vortrag von Herrn Gerd-Ulrich Herrmann, Strausberg im "Café und Restaurant Tempelgarten" 9. April: "Mittelalterliche Befestigungen der brandenburgischen Städte" sind das Thema eines Diavortrages, den Historiker Rolf Bartel aus Strausberg im "Tempelgarten" hielt 25. Mai: Exkursion nach Friedrichsruh im Sachsenwald 22. Juni: Stiftungsfest im "Café und Restaurant Tempelgarten" 31. August: Tagesausflug zur Prinz-Heinrich-Ausstellung im Schloss Rheinsberg 11. bis 15. Sepember: Mehrtagesfahrt nach Ostwestfalen unter dem Titel "Streifzüge in die Geschichte der Westprovinzen Preußens" mit Hotel in Vlotho. Altstädte von Herford, Minden und Detmold mit div. Baudenkmalen ausführlich besichtigt. Ein Höhepunkt das Preußenmuseum in Minden, außerdem Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta Westfalica und im Nebel Hermannsdenkmal. Dazu die Adlerwarte in Berlebeck und die mysteriösen Externsteine. Auf der Rückfahrt Hildesheim mit Dom.) 24. Oktober: Unter dem Motto "Welches Preußen?" sprach Prof. Dr. Peter Wruck über Fontanes Auseinandersetzung mit seinem Liebling Friedrich Ludwig August von der Marwitz (gemeinsame Veranstaltung mit der Fontane-Gesellschaft im Heimatmuseum) 14. November: "Prinz Heinrich - ein Europäer in Rheinsberg" - die zu Ende gegangene Ausstellung im Schloss Rheinsberg wurde von Kustos Detlef Fuchs mit Lichtbildern im "Tempelgarten" ausgewertet | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2003 | 30. Januar: Jahreshauptversammlung mit Satzungsänderung auf künftig fünf Vorstandsmitglieder. Vorstandsneuwahlen, neue Vorsitzende wurde Frau Studienrat Uta Land, stellvertretende Vorsitzende Frau Helga Rentke mit dem Ressort "Äußere Verbindungen", das andere Ressort "Innere Organisation" übernahm Klaus-Jürgen Kühn. Es bleiben Ulrich Nickel Schatzmeister und Peter Pusch Schriftführer. Herr Studienrat Horst Erdmann wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt 20. Februar: Vortrag von Vereinsvorsitzender Studr. Uta Land zu Johann Wolfgang von Goethe unter dem Thema "Wie hoch ist der Sockel unseres Dichterfürsten?" mit Ernsthaftem, Klatsch und Tratsch 22. März: Tagesexkursion nach Berlin zum Martin-Gropius-Bau mit Besichtigung der Ausstellung "Menschen - Zeiten - Räume - Archäologie in Deutschland" 10. April: Vortrag und musikalische Darbietung von Tonträgern zur Geschichte der Militärmusik von Herrn Gerd Schulze aus Hohenofen im Museum 17. Mai: Tagesexkursion nach Potsdam mit Marmor-Palais im Neuen Garten, nach dem Mittagessen im "Katharinenholz" wurde das wieder hergerichtete Schloss Paretz besichtigt 20. Juni: Stiftungsfest im Hotel "Am Alten Rhin" in Alt Ruppin 18. September: Dia-Vortrag im "Tempelgarten" "Zur Geschichte der Stadt Köthen und seiner Persönlichkeiten" von Dr. Peter Schmidt zur Vorbereitung auf 27. und 28. September: Wochenend-Exkursion nach Köthen. Zwischenstation bei Schloss und Park Mosigkau. In Köthen Stadtführung mit Stiftskirche St. Agnus mit Orgelvorspiel, Besichtigung des Historischen Museums im Schloss mit Gedenkstätte für Joh. Seb. Bach. Schlosskapelle mit Orgelvorspiel, Spiegelsaal, Homöopathie-Ausstellung und Rathaus. Naumann-Museum im Schloss, Kathedral-Kirche St. Jakob mit Vorspiel auf der Ladegast-Orgel. Synagoge in Gröbzig. 23. Oktober: Vortrag von Herrn Bernd Donner im Tempelgarten-Café zur Geschichte des Gutshauses Köpernitz zur Vorbereitung auf 25. Oktober: Exkursion zum Gutshaus Köpernitz 20. November: Vortrag von Brigitte Meier zur Zwangsarbeit auf dem Gebiet des heutigen Kreises Ostprignitz-Ruppin im "Tempelgarten" 18. Dezember: Jahresabschlussveranstaltung im "Café und Restaurant Tempelgarten" | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2004 | 5. Februar: Jahreshauptversammlung im Museum 18. März: musikalischer Streifzug 2. Teil durch die Garnisonen Neuruppins im Heimatmuseum durch Herrn Gerd Schulze aus Hohenofen 18. April: ganztägige Busrundfahrt "Hollenbachorgeln-Landpartie" unter Leitung von Vereinsmitglied Siegfried Schwanz und Orgelspiel von John Barr. Besucht wurden die Dorfkirchen mit Orgeln in Storbeck, Nietwerder, Karwe, Keller, Meseberg und Herzberg. Gemeinsames Mittagessen in Karwe mit einstündigem Vortrag zum bisher unveröffentlichten Stand der Forschung über die Familie des Orgelbauers Albert Hollenbach durch Herrn Schwanz. In Meseberg Herrenhaus (das künftige Gästehaus der Bundesregierung) und Park von außen angesehen 15. Mai: Fahrt mit Privatfahrzeugen in die Nachbarstadt Wusterhausen, dort Empfang durch Herrn Gerhard Fenske. Stadtkirche St. Peter und Paul besichtigt mit Orgelvorspiel der Kantorin Frau Laura Ulrich. Führung durch das Heimatmuseum und bei einsetzendem Regen durch die Altstadt mit abschließendem gemeinsamen Mittagessen. 18. Juni: Stiftungsfest im Restaurant & Café Waldfrieden mit sachkundigem Vortrag über die Aktivitäten des Tempelgartenvereins durch Herrn Dr. Behrend 16. August: zum Jubiläum des Museums Neuruppin "50 Jahre im Haus Noeldechen" organisiert und gesponsert vom Historischen Verein, Grußworte des Bürgermeisters Otto Theel, geschichtlicher Abriss durch Vereinsmitglied und Museumsmitarbeiter Ulrich Nickel und Frau OMUR Lisa Riedel, die von ihrem Tätigkeitsbeginn als Leiterin des Museums berichtete 12. bis 16. September: Mehrtagesexkursion durch Pommern und Westpreußen, Danzig und Umgebung 21. Oktober: sprach Frau Dr. Gundermann im "Café und Restaurant Tempelgarten" unter dem Titel "Es wird nicht kassiert." zum preußischen Archivwesen 11. November: wurde auf Initiative des Historischen Vereins aus Anlass des 300sten Geburtstages von Dr. Bernhard Feldmann der Feldmannstein in der Feldmannstraße enthüllt. 18. November: Herr Riedel aus Wustrau sprach im "Café und Restaurant Tempelgarten" über den Landrat Christian Graf von Zieten 7. Dezember: Vereinsvorstands-Mitglied Peter Pusch präsentierte seinen 15. Kreiskalender Ostprignitz-Ruppin im Museum 16. Dezember: vorweihnachtliche Jahresabschlussveranstaltung im "Café und Restaurant Tempelgarten" mit Vortrag über die Familie von Humboldt, gehalten vom Vereinsmitglied Frau Waltraud Heese und der Vereinsvorsitzenden Studr. Uta Land | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2005 | 19. Januar: Gemeinsam mit der IG Ruppiner Geschichte wurde zum Vortrag von Herrn Ulrich Ebell geladen: "Ein Besuch in der Virchowstraße 22 - Erinnerungen an die Familie Ebell" 3. Februar: Im Museum fand die Jahreshauptversammlung statt, zu dem die Vorsitzende Uta Land zu den Vorbereitungen auf die 750-Jahr-Feier zur Verleihung des Stendaler Stadtrechtes berichtete 24. Februar: Mit der Sektion Ruppin der Fontane-Gesellschaft, der IG Ruppiner Geschichte und dem Förderverein Siechenhauskapelle wurde ebenda von Dr. Joachim Kleine aus Zeuthen ein Diavortrag gegeben zu "Irrungen, Wirrungen im Romanschaffen Theodor Fontanes" 17. März: Der Schüler Thomas Bernhardt trug den Mitgliedern im Museum "Die Geschichte der Neuruppiner Garnison" vor 23. März: Die Vorsitzende überreichte dem Museum drei kostbare Dauerleihgaben: die Ehrenbürgerurkunde von Max Wiese und zwei Originalzeichnungen von Bernhard Matthias Brasch 21. April: Siegfried Schwanz aus Karwe berichtete über "Teerschwelerei im Kreis Ruppin" im Museum 21. Mai: Statt des für Innenbesichtigungen unzugänglichen Schlosses Tegel unternahm der Verein eine Tagesexkursion nach Schwerin, um das Schloss, die Schleifmühle und den Dom zu besichtigen 17. Juni: Das Stiftungsfest wurde zum 15-jährigen Bestehen des wiedergegründeten Vereins im "Seehotel Gildenhall" gefeiert 16. bis 20. September: Die große Mehrtagesfahrt führte in die alte Reichsstadt Nürnberg. Nach Rundfahrt und Rundgang in der historischen Altstadt wurden die Kaiserburg mit Burgmuseum, das Albrecht-Dürer-Haus und das Germanische Nationalmuseum besichtigt. Unter dem Motto "Glaubenskunst und Geistesleben" wurden durch die drei Altstadtkirchen St. Lorenz, St. Sebald und die Frauenkirche geführt. 20. Oktober: Bei einer Exkursion zum Oberstufenzentrum (OSZ) wurden Mitglieder und Freunde durch die ehemalige Panzerkaserne geführt 17. November: Das Thema "Kasernenbauten in Neuruppin" vertiefte Herr Dr. Martin Albrecht aus Berlin in seinem Vortrag im Museum 16. Dezember: Die weihnachtliche Mitgliederversammlung wurde im Hotel "Berliner Hof" mit Gedichten und Geschichten aus früheren Zeiten und musikalischer Untermalung von jungendlichen Musikern bereichert | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2006 | 2. Februar: Auf der Jahreshauptversammlung gab der Ehrenvorsitzende Herr Studienrat Horst Erdmann einen Vortag zu: "125 Jahre Historischer Verein". 16. Februar: Einen Vortrag von Frau Dr. Karen Bellin über "Die Geschichte der Hospitäler in Neuruppin" konnten Mitglieder und Freunde im Museum hören. 16. März: Zum Jubiläumsjahr "750 Jahre Stadtrecht" lud der Historische Verein in den Saal der Musikschule ein zum Vortrag von Herrn Ralf Gebuhr (Technische Universität Cottbus): "Stadtrecht und Stadtgründung an Havel und Rhin". Er stelle sehr lebendig dar, wie das Sonderrecht der Städte, bestehend aus Privilegien verschiedener Art, vom Landesherrn erlassen und planmäßig in den neuen Stadtgemeinschaften weiter entwickelt wurde. 20. April: Im Vortrag von Herrn Jansjörg Albrecht (Leiter des Museums Neuruppin): "Grundprinzipien zur Denkmalspflege und deren Bezug auf Neuruppin" wurden drei bedeutende Preußen gewürdigt: Karl Friedrich Schinkel (mit seiner Denkschrift von 1815), Ferdinand von Quast (mit seinem Fragebogen an Gewährsleute 1843) und Georg Dehio (den Begründer des Handbuches der deutschen Kunstdenkmäler 1900 - 05). 20. Mai: Die Tagesexkursion führte an den Westrand von Berlin bzw. den Ostrand von Potsdam. Besucht wurden auf der Pfaueninsel das kleine Sommerschloss von Königin Luise und König Friedrich Wilhelm III., danach Schloss Glienicke des Preußenprinzen Carl (von Schinkel umgebaut) mit dem Pleasure Ground an der Glienicker Brücke und das monumental wiedererstandene Belvedere auf dem Pflingstberg mit dem zierlichen Pomona-Tempel davor, Schinkels Erstwerk. 16. Juni: Mitglieder und Freunde des Vereins feierten das alljährliche Stiftungsfest. 22. Oktober: Per Reisebus ging es in die alte Stadt Magdeburg zur Ausstellung "962 - 1806 Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters" im Kulturhistorischen Museum unter sehr fachkundiger Führung 4. November: Die zweite Tagesexkursion diente dem Ausstellungsbesuch in Berlin, "1495 - 1806 Altes Reich und Neue Staaten" im Deutschen Historischen Museum 14. Dezember: Die traditionelle Jahresabschlussfeier fand im Restaurant "Tempelgarten" statt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2007 | 18. Januar: Den angekündigten Vortrag hielt trotz heftigens Sturms mit entsprechender Vorwarnung der aus Berlin extra angereiste Prof. Gerd Heinrich zu: "Löschung der Schmach von Roßbach - Die Schlacht von Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806, die Staatskrise und die Folgen für Preußens Geschichte" 15. Februar: In der Jahreshauptversammlung gab die Vorsitzende Uta Land den Tätigkeitsbericht des Vorstandes bekannt, außerdem die Gründung eines neuen Museums-Fördervereins ohne Wissen des Historischen Vereins. Für den nicht mehr kandidierenden Schatzmeister Ulrich Wollenberg gab Horst Erdmann den Kassenbericht, Ernst Tolg den Prüfungsbericht. Bei der Wahl des neuen Vorstandes wurde dem Vereinsmitglied Günter Radies die Aufgabe der Organisation von Fahrten übertragen, die bisher Klaus-Jürgen Kühn wahrgenommen hatte. Außerdem gab die wiedergewählte Vorsitzende die Patenschaft für einen Wolf im Heimattierpark Kunsterspring bekannt, die dessen Vertreter Herr Mahnke erläuterte. 15. März: Mit dem Titel "Auch Kahlebutz gehörte dazu" berichtete Vereinsmitglied Gerd Schulze zu verschiedenen Fahnen und Uniformen der Garnison Neuruppin von den Anfängen bis 1945. 21. April: Tagesexkursion nach Brandenburg (Havel) mit einem Zwischenstopp im ehem. Zisterzienserkloster Lehnin. In Brandenburg Stadtführung (historische Innenstadt, St.-Katharinen-Kirche, Paulikloster, Roland, Rathaus, St.-Gotthards-Kirche), nachmittags Führung im Dom St. Peter und Paul. 3. Mai: Vortrag von Frank Riedel (Brandenburg-Preußen-Museum Wustrau): "Europäische Kunstschätze im Schloss Karnzow (bei Kyritz)" 15. Juni: Das jährliche Stiftungsfest in Wustrau konnte bequem per Bustransfer erreicht werden. Herr Gerhard Bauske führte die Gruppe durch den Kern von Wustrau, also zu den Zieten-Gräbern und dem Zieten-Denkmal beim Brandenburg-Preußen-Museum, in die Kirche und in das Heimatmuseum in der alten Schule. Im "Landhotel" wurde ein Vier-Gänge-Menü vom Buffet eingenommen. 6. September: Vortrag von Prof. Dr. Matthias Asche (Tübingen): "Schweizer Migranten in der Mark Brandenburg und im Kreis Ruppin", im "Tempelgarten". Der Verein hat mit Herrn Professor Asche einen kompetenten Autor gewinnen können. Nach dem Vortrag konnte Herrn Asches 874 Seiten starkes Buch "Neusiedler im verheerten Land" zum Autorenpreis erworben werden. 14. - 16. September: Mehrtagesfahrt per Bus nach Bremen. Nachnittags folgte einer Stadtrundfahrt per Bus eine Stadtführung durch die historische Innenstadt zu Fuß. Der zweite Tag galt dem Besuch des Focke-Museums mit Führung durch die Sonderausstellung "Norddeutscher Lloyd". Am Nachmittag konnten die Kunsthalle oder Kunstsammlungen in der Böttcherstraße (Paula-Modersohn-Becker-Museum, Museum im Roselius-Haus) und weiteren Sehenswürdigkeiten betrachtet werden. Gemeinsam wurde festlich im Hotel Robben zu Abend gegessen. Am dritten Tag ging die Fahrt zuerst nach Worpswede, den Künstlerort am Moor, und zurück in die Heimat. 29. September: Die Tagesfahrt zu "Kirchen in den einst zu Ruppin gehörenden Landschaften Gransee und Löwenberg" ging am Vormittag nach Kraatz, Buberow, Meseberg und zum Mittagessen nach Großmutz. Am Nachmittag folgten Löwenberg und Herzberg. Die Leitung übernahm Herr Dr. Peter Schmidt vom Heimatmuseum. 29. November: Zum Vortrag von Günter Rieger (Karwe): "Lessing und Friedrich II." im "Tempelgarten" luden Historischer Verein und Kulturbundgruppe Ruppiner Geschichte ein. 13. Dezember: Der Verein beging den Jahresabschluss in schöner Umgebung und in feierlicher Form in der "Siechenhauskapelle". Frau Christel Weimar las aus "Fontanes Weihnachten" und ließ sich von Frau Juliane Felsch musikalisch begleiten. Bei einem festlichen Essen in gemütlicher Runde klang das Vereinsjahr aus. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2008 | 17. Januar: Im Café und Restaurant "Tempelgarten" sprach Michael Schönherr über "Den Aufbau, den Betrieb und die Stilllegung des Kernkraftwerkes Rheinsberg". 21. Februar: Die Jahreshauptversammlung im "Tempelgarten" brachte die üblichen Regularien mit sich sowie die Vorstellung der Festschrift "100. Jahrestag der Einweihung der Klosterkirchentürme im Jahre 1908". Auch die Fahrtenplanung für das erste Halbjahr 2008 wurde bekannt gegeben. 24. Februar: Im Museum Neuruppin wurde unter dem Motto "Die Trommel ruft zum Streite" die Ausstellung zum 4. Brandenburgischen Infanterieregiment Nr. 24 im "langen 19. Jahrhundert" mit Neuruppiner Bilderbogen eröffnet. 1. März: Im Jahr 2008 jährt sich zum hundersten Male die Einweihung der Türme der Klosterkirche. Der Historische Verein rief alle Neuruppiner und heimatverbundene Auswärtige auf, Fotos und Kunstwerke von der Klosterkirche mit ihren Türmen für eine Ausstellung anzumelden. 27. März: Im Restaurant und Café "Tempelgarten" hielt Herr Dr. Peter Leisering einen bebilderten Vortrag über "Neues vom alten DDR-Geld, Münzen, Macht und Ministerien (Umlaufmünzen der 50er Jahre)". Vorgestellt wurden Ergebnisse der Forschung zur Geschichte der Münzemissionen in der sowjetischen Zone bzw. der DDR. Im ersten Teil ging es um Münzprägungen bis zum Ende der fünfziger Jahre vor dem Hintergrund teils heftiger Auseinandersetzungen zwischen der Deutschen Notenbank und der ersten Regierung, später vor allem dem Ministerium der Finanzen. Dabei wurden viele bisher unbekannte Seiten der Münzgeschichte beleuchtet: Verhinderte Münzausgaben, unbekannte Entwürfe, die jahrelange Suche nach alternativen Münzmetallen, dramatische Situationen bei der Münzprägung kamen zum Vorschein und ließen ein Stück DDR-Geschichte lebendig werden, das nicht nur Münzsammler interessierte. 24. April: Der Historische Verein und die Kulturbundgruppe Geschichte luden zu einem Vortrag in den "Tempelgarten" ein. Herr Dr. Birke sprach über Interessantes aus dem Kirchturmknopf der Dorfkirche in Kränzlin. Sie ist seit 1970 Ruine und wird vom dortigen Förderverein als solche mit viel Mühe und Umsicht erhalten und als Begegnungsstätte genutzt. Das ehemalige Spitzhelmdach beherbergte in seinem Knopf wertvolle Dokumente zur Dorfgeschichte. Was fanden die vorhergehenden Generationen als wichtig, um es den Nachfolgenden zu hinterlassen? Peter Birke hat sich damit ausführlich beschäftigt. 14. Mai: Gemeinsam mit anderen Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen erwarb der Historische Verein ein Gemälde von Walter Kuphal bei einer Internet-Auktion für das Museum. 31. Mai: Tagesfahrt mit dem Bus nach Halberstadt. Dort eine Stadtbesichtigung mit Führung, Besuch des Doms und des wieder eröffneten Domschatzes, gemeinsames Mittagessen. 7. Juni: In der Festwoche "100 Jahre Klosterkirchtürme Neuruppin" wurde die ehrenamtlich ausgearbeitete und gesponsorte Festschrift der Öffentlichkeit vorgestellt. 8. Juni: Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnung von zwei Ausstellungen: einer Kunst- und Fotausstellung in der Winterkirche bzw. dem Gemeinderaum und einer Ausstellung zur Baugeschichte der Türme an der Südwand der Klosterkirche. Die Presse berichtete rege - Vereine und Kirchengemeinde danken dafür. 28. Juni: Zum alljährlichen Stiftungsfest führte eine Busfahrt nach Banzendorf und Herzberg. In Banzendorf in der "Kulturscheune" unterhielt mit musikalischen Genüssen die "Berliner Hymnentafel", ein Chor aus zehn Männern und einem Klavierspieler. Ihr Repertoire aus siebzehn Liedern (und vier Zugaben) stammt überwiegend vom heute wenig bekannten jüdischen Komponisten Fritz Löhner, genannt Beda. Gut gekocht und aufgetafelt wurde im "Waldhof", wo die Mitglieder und Freunde des Vereins sich kulinarische Genüsse gönnten. 4. September: In der Kreismusikschule Neuruppin las Tatjana Gräfin von Dönhoff aus ihrem 2008 erschienen Buch: "Die Gustloff. Die letzte Fahrt der Wilhelm Gustloff". Die Autorin ist Nichte der Gräfin Marion von Dönhoff. Auch ihre Auftritte in Fehrbellin und Rheinsberg ("Die Flucht") fanden große Zustimmung. Gemeinsame Veranstaltung des Landkreises OPR (Literarischer Bilderbogen), der Stadtbibliothek Neuruppin und des Historischen Vereins. 25. September: Mit dem Bus ging es zum Pergamonmuseum Berlin zum Besuch der Ausstellung "Babylon - Mythos und Wahrheit". Die Geschichte und der Mythos rund um die sagenumwobene Stadt des Altertums wird in der einmaligen und sehr aufwendigen Ausstellung in 800 Exponaten verschiedener renommierter Museen aus aller Welt dokumentiert. 23. Oktober: Im Tempelgarten in Neuruppin, referierte Dr. Götz: "Wer war Paul Schwemer?". Almut und Karl-Heinz Götz gingen der Frage nach, was den gebürtigen Neuruppiner und Schweizer Bürger, einen gelernten Apotheker (1865 - 1952), veranlasste, sich wohlwollend seiner Vaterstadt zu erinnern. Seinem Nachlass haben wir die erste Schwimmhalle unserer Stadt zu verdanken, die allerdings erst 1985 fertig wurde. Viel Geld verdiente er mit "Ovomaltine"; dieses Kakaogetränk konnte nach dem Vortrag probiert und diverse Muster aus der Produktfamilie angefasst werden. Gezeigt wurde die neue Gedenktafel, die am Gebäude befestigt werden soll. 20. November: Vielen bereits seit dem 6. September 2007 bekannt ist Prof. Dr. Matthias Asche, Tübingen. Heute war das Thema seines Vortrages im Tempelgarten: "Die Stunde null nach dem 30-jährigen Krieg im Ruppiner Land". Prof. Asche wies nach, dass die Wiederbesiedlung nach dem verheerenden Krieg nicht erst nach dem Frieden von 1648, sondern bereits 1641 mit dem Abzug der Truppen aus der Mark Brandenburg einsetzte. Dies verdankt die Mark dem jungen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, später berühmt als der "Große Kurfürst". Asche stützt sich dabei auf die sog. "Landreiterberichte" von 1652. Seine Worte unterstützten dabei an die zahlreichen Zuhörer verteilte Landkarten. 11. Dezember: Weil die Vereinsmitglieder und Gäste im vergangenen Jahr zur Jahresabschlussfeier viel Freude hatten, wurde von Frau Christel Weimar und Frau Juliane Felsch in der Siechenhauskapelle ein neues Programm vorgetragen. Anschließend wurde in festlicher Runde mit einem Abendessen das Vereinsjahr abgeschlossen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2009 | 22. Januar: In und mit der Alexander-Puschkin-Schule wurde für eine Gedenktafel für Wilhelm Bartelt eine Benefiz-Veranstaltung durchgeführt. 19. Februar: Die Jahreshauptversammlung behandelte die üblichen Rechenschaftsberichte. Die Vorsitzende Uta Land kündigte an, sich im nächsten Jahr nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen; sie bittet alle Vereinsmitglieder, mit der Nachfolge-Suche zu beginnen. Von den Vorschlägen von Günter Radies für eine Tagesexkursion findet die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald die meisten Befürworter. Mit Lichtbildern berichtete der Leiter des Neuruppiner Heimatmuseums, Hansjörg Albrecht, über die Pläne zum An- und Umbau. 17. März: Die Vorsitzende Frau Uta Land wendet sich in einem Leserbrief an Matthias Platzeck, den Ministerpräsidenten Brandenburgs, gegen den Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide. 19. März: Neuruppins Ehrenbürger Heinz Karau erzählte aus seinem bewegten Leben: "Jüngste Geschichte, die ich erlebte als Pfarrer in der DDR". Er stellte die verschiedenen Konflikte mit dem System dar, verlas seine beiden Briefe an die Staatsratsvorsitzenden Ulbricht und Honecker, erwähnte seine drei Ordner dicke Stasi-Akte. Seine jungen Jahre mit seiner Ehefrau in Oderberg, Kreis Eberswalde, nannte er "unbekümmert", als Pfarrer habe er stets eine gewisse Narrenfreiheit genossen. Jedem sei der Besuch der Sonderausstellung in unserem Heimatmuseum "Damals in der DDR" empfohlen, die prägnant an 20 Einzelschicksalen Zeitgeschichte vermittelt. 28. April: Im Heimatmuseum in Neuruppin hielt Herr Stefan Scheidacker einen Vortrag zu: "Die Theologie des Judentums, ihre Hauptrichtungen, Feste und heiligen Stätten". Herr Scheidacker ist Pfarrer in der Gesamtkirchengemeinde Temnitz und hat für längere Zeit in Israel gelebt. 14. Mai: Die Tagesfahrt mit dem Bus führte nach Greifswald, in die alte Hanse- und Universitätsstadt an der Ostsee. 20. Juni: Eine Halbtagesfahrt mit dem Bus ging nach Lindow zum Stiftungsfest. Stadtführung und Besuche des Museum sowie der Sportschule gingen dem festlichen Abendessen im Waldhof voran. 9. Juli: Die Vorsitzende Frau Uta Land und andere Mitglieder enthüllten die Gedenktafel für Rektor Wilhelm Bartelt zu seinem 75. Todestag an seiner früheren Schule. 12. September: Eine Tagesfahrt ging zur Dorfkirche Rossow, die mit ihrem Altaraufsatz aus dem 14. Jahrhundert durch Frau Rösler erläutert wurde. Anschließend konnte die Kaffeetafel in Fretzdorf genossen werden. Schloss und Kirche wurden mit Frau Dr. Schmidt besichtigt, und der Tag wurde mit einem Konzert für Orgel und Klarinette abgeschlossen. 24. September: In der Fontane-Buchhandlung gab Herr Dr. Gotthold Erler einen Vortrag: "Charlotte Jolles - ein Leben für Theodor Fontane". Frau Jolles war bis 1933 Literaturwissenschaftlerin an der Berliner Universität. Und war gezwungen, nach England zu emigrieren. Auf ihre Anregung hin wurde 1990 die Fontane-Gesellschaft gegründet. Dies war eine gemeinsame Veranstaltung mit der Fontane-Gesellschaft, der Kulturbundgruppe Ruppiner Geschichte und dem Historischen Verein. 15. Oktober: Im Heimatmuseum hielt die promovierte Historikerin Frau Dr. Kristina Huebener ihren Vortrag: "Bauen für die Gesundheit als Teil des modernen Städtebaus: Im Mittelpunkt stand der Architekt und Provinzialkonservator Theodor Goecke, der u.a. die Ruppiner Kliniken erbaut hat. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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